Japansäge Test 2017

Die besten japanischen Zugsägen und Handsägen im Vergleich

Wenn es um hochwertige Feinwerkzeuge zur Bearbeitung von Holz geht, ist eine Japansäge meist die erste Wahl. Die auf Zug schneidende Handsäge aus Fernost besitzt ein besonders scharfes und äußerst dünnes Sägeblatt, wodurch einzigartig saubere und präzise Schnitte ohne großen Kraftaufwand ermöglicht werden.

Je nach Verwendungszweck kommen verschiedene Varianten der Japansäge wie Dozuki, Ryoba oder Kataba zum Einsatz. Doch welches der zahlreichen Modelle ist das Passende für Ihr Vorhaben?

Der Japansäge Test 2017 soll Ihnen dabei helfen, die beste Japansäge für Ihre handwerklichen Projekte zu finden.

Japansäge Testsieger

Hier finden Sie die besten Japansägen aus den verschiedenen Kategorien

Japansäge Ryoba
Universal für Längs- und Querschnitte

5-star-rating
Dick Ryoba Komane 240

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Japansäge Kataba
Optimal für tiefe Querschnitte

5-star-rating
Dick Kataba Super Hard 240

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Japansäge Dozuki
Speziell für Präzisionsarbeiten

5-star-rating
Dick Dozuki 240 Universal

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Alle Modelle aus dem Test im Vergleich

hier

Was ist eine Japansäge?

Als Japansäge werden auf Zug arbeitende Handsägen aus Japan bezeichnet. Aufgrund des dünnen Sägeblatts werden besonders saubere und präzise Schnitte bei der Bearbeitung von Holz ermöglicht, ohne dass dazu ein hoher Kraftaufwand notwendig ist. Die in Japan als Nokogiri bezeichneten Zugsägen kommen vor allem in den Bereichen Zimmerei, Modellbau und Baumpflege zum Einsatz. Sie sind sozusagen das fernöstliche Gegenstück zu der in der westlichen Welt verbreiteten Variante Feinsäge oder Fuchsschwanz.

Unterschiede zur europäischen Säge

Es gibt verschiedene Kriterien, anhand derer sich eine Japansäge von einer europäischen Säge unterscheidet.

Japan Säge

  • Arbeitet auf Zug
  • Besitzt ein dünnes und flexibles Sägeblatt
  • Die Zugspannung stabilisiert das Sägeblatt
  • Weniger Zerspanung und Sägespäne

Europäische Säge

  • Arbeitet auf Stoß
  • Besitzt ein dickes und starres Sägeblatt
  • Die Stoßspannung kann das Sägeblatt verbiegen
  • Mehr Zerspanung und Sägespäne

Der Hauptunterschied liegt darin, dass die Japansäge auf Zug arbeitet und die europäische Säge hingegen auf Stoß verwendet wird. Die japanische Handsäge wird also zum Körper hin durchs Holz gezogen, während die europäische Säge vom Körper weg durchs Holz gestoßen wird. Sägen, die auf Stoß arbeiten, besitzen dabei ein besonders breites und starres Sägeblatt, wohingegen bei japanischen Zugsägen ein besonders dünnes und flexibles Sägeblatt zum Einsatz kommt.

Die Zugspannung beim Arbeiten hält das Sägeblatt einer japanischen Säge automatisch stets gerade, während sich europäische Sägen trotz des dickeren Sägeblatts aufgrund des Drucks beim Stoßen schnell verbiegen können. Ein dünnes Sägeblatt verursacht zudem weniger Zerspanung und Sägespäne, wobei hingegen ein dickes Sägeblatt für viel Zerspanung und Sägespäne sorgt.

Eine gute Japansäge ermöglicht daher im Vergleich zu europäischen Sägen nicht nur ein deutlich kräfteschonenderes Arbeiten, sondern auch die Ausführung von einzigartig sauberen und präzisen Schnitten.

Allerdings benötigen gerade unerfahrene Anfänger eine gewisse Einarbeitungszeit, um mit der auf Zug arbeitenden japanischen Feinsäge zurechtzukommen. Und natürlich sollte man aufgrund des extrem scharfen Sägeblatts besonders vorsichtig beim Arbeiten sein.

Japansäge Vorteile

  • Kräfteschonend auch beim Einsatz über längere Zeit
  • Ein besonders präzises und schnelles Arbeiten ist möglich
  • Feine und saubere Schnitte ausführen
  • Ideal für Holzarbeiten im Bereich Zimmerei, Modellbau und Baumpflege
Japansäge Nachteile
  • Die optimale Handhabung erfordert einiges an Übung
  • Höhere Verletzungsgefahr aufgrund des extrem scharfen Sägeblatts

Für welche Materialien sind Japansägen geeignet?

In erster Linie werden Japansägen für die Bearbeitung und Verarbeitung von Holz eingesetzt. Dabei kann es sich zum einen um Vollholz wie Rundholz oder Schnittholz sowie zum anderen auch um Holzwerkstoffe wie Sperrholz, Schichtholz oder Spanplatten handeln.

Des Weiteren können Japansägen auch für die Bearbeitung und Verarbeitung von verschiedenen weichen Kunststoff Materialen wie etwa PVC, ABS oder GRP sowie für Styropor genutzt werden.

Auf keinen Fall dürfen Japansägen für Metall verwendet werden, da hier die feinen Sägezähne beschädigt werden würden.

Welche Arten von Japansägen gibt es?

Wie auch bei heimischen Sägen ist die Anzahl an Varianten japanischer Sägen groß. Für nahezu jeden Einsatzzweck gibt es ein entsprechend passendes Modell. Viele davon sind aber für besonders spezielle Anwendungsfälle gedacht und daher nur für einzelne Anwender interessant. Die universell einsetzbaren und am häufigsten verwendeten Japansägen lassen sich daher folgende Varianten einteilen:

Japansäge Ryoba

  • Doppelseitig verzahnt
  • Dreiecksverzahnung für Längsschnitte
  • Trapezverzahnung für Quer- oder Schrägschnitte
  • Ohne Rücken
  • Universell einsetzbar

Bei der Ryoba Japansäge handelt es sich um eine doppelseitig verzahnte Handsäge. Sie besitzt auf der einen Seite des Sägeblatts eine grobe Dreiecksverzahnung für Längsschnitte und auf der anderen Seite des Sägeblatts eine feine Trapezverzahnung für Quer- oder Schrägschnitte. Die Säge besitzt keinen Rücken, wodurch auch besonders tiefe Schnitte ermöglicht werden. Da sie relativ universal einsetzbar ist, kommt sie in vielen Bereichen von Tischlern und Zimmermännern bis hin zu Anwendern im Hobby-Bereich zum Einsatz.

Die besten Japansägen dieser Kategorie finden Sie hier:

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Dick Ryoba Komane 240

Das Modell Ryoba Komane 240 der Marke Dick ist eine der vielseitigsten Japansägen aus dem Test. Die besonders hochwertige Ryoba Säge punktet vor allem mit hervorragenden Materialeigenschaften und optimaler Handhabung. Sie ist für den professionellen Einsatz als auch für den Hobby-Bereich gleichermaßen geeignet.

 

  • Trapezverzahnung: 1,2 mm
  • Dreiecksverzahnung: 2,5 – 3,9 mm
  • Blattlänge: 240 mm
  • Blattbreite: 84 mm
  • Blattstärke: 0,45 mm

 

 

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Dictum Ryoba Seiun 300

Das Modell Ryoba Seiun 300 der Marke Dictum ist eine Profi-Säge für anspruchsvolle Holzarbeiten. Die japanische Zugsäge zeichnet sich durch ihr besonders langes Sägeblatt und die extra grobe Verzahnung aus. Bei der Materialqualität und den Schnitteigenschaften bleiben keinerlei Wünsche offen.

 

  • Trapezverzahnung: 3,5 mm
  • Dreiecksverzahnung: 3,6 – 5,8 mm
  • Blattlänge: 300 mm
  • Blattbreite: 120 mm
  • Blattstärke: 0,7 mm
Mehr Informationen zu den Ryoba Japansägen aus dem Test finden sie in der Übersicht aller Modelle sowie in den einzelnen Testberichten.

Japansäge Kataba

  • Einseitig verzahnt
  • Gröbere Trapezverzahnung für Quer- oder Schrägschnitte
  • Auch für Längsschnitte verwendbar
  • Ohne Rücken
  • Vor allem für lange und tiefe Schnitte geeignet

Bei der Kataba Japansäge handelt es sich um eine einseitig verzahnte Handsäge. Sie besitzt eine etwas gröbere Trapezverzahnung und wird traditionell vorwiegend für Querschnitte eingesetzt. Viele Modelle sind aber auch für Längsschnitte geeignet. Die Säge besitzt keinen Rücken, wodurch auch besonders tiefe und lange bündige Schnitte ermöglicht werden. Sie kommt vor allem in den Bereichen Zimmerei und Gartenpflege zum Einsatz.

Die besten Japansägen dieser Kategorie finden Sie hier:

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Dick Kataba Super Hard 240

Das Modell Kataba Super Hard 240 der Marke Dick ist eine besonders hochwertige Kataba Japansäge, die vor allem mit der hohen Qualität von Material und Verarbeitung überzeugen kann. Sie lässt sich optimal ohne hohen Kraftaufwand führen und eignet sich sowohl für Hobbyhandwerker als auch für Profis.

 

  • Trapezverzahnung: 1,9 mm
  • Blattlänge: 240 mm
  • Blattbreite: 65 mm
  • Blattstärke: 0,6 mm

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Dick Kataba Universal 270

Das Modell Kataba Universal 270 der Marke Dick überzeugt nicht nur mit hervorragender Qualität und komfortabler Handhabung, sondern zeichnet sich besonders durch das große und lange Sägeblatt aus. Die japanische Handsäge eignet sich daher vor allem für den professionellen Einsatz in Werkstätten.

 

  • Trapezverzahnung: 1,9 mm
  • Blattlänge: 270 mm
  • Blattbreite: 60 mm
  • Blattstärke: 0,6 mm
Mehr Informationen zu den Kataba Japansägen aus dem Test finden sie in der Übersicht aller Modelle sowie in den einzelnen Testberichten.

Japansäge Dozuki

  • Einseitig verzahnt
  • Universalverzahnung
  • Stabiler Rücken
  • Besonders für feine und präzise Schnitte geeignet

Bei der Dozuki Japansäge handelt es sich um eine einseitig verzahnte Handsäge. Sie besitzt eine spezielle Universalverzahnung die besonders feine Schnitte ermöglicht. Die Säge besitzt einen verstärkten Rücken, der zwar die Schnitttiefe begrenzt, aber für eine noch höhere Stabilität bei präzisen Arbeiten sorgt. Sie kommt daher vor allem für Feinarbeiten und im Modellbau zum Einsatz.

Die besten Japansägen dieser Kategorie finden Sie hier:

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Dick Dozuki 240 Universal

Das Modell Dozuki 240 Universal der Marke Dick ist aufgrund der hohen Qualität eines der besten Holzwerkzeuge für Präzessionsarbeiten. Von den verwendeten Materialien über deren Verarbeitung bis hin zu den Schnitteigenschaften werden hier sämtliche Erwartungen erfüllt. Die Dozuki Japansäge ist daher bei Hobbyhandwerkern und Profis gleichermaßen beliebt.

 

  • Universalverzahnung: 1,5 mm
  • Blattlänge: 240 mm
  • Blattbreite: 50 mm
  • Blattstärke: 0,3 mm

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Dictum Dozuki Universal Compact 180

Das Modell Dozuki Universal Compact 180 der Marke Dictum zeichnet sich vor allem durch seine kompakten Abmessungen aus. Trotzdem muss man bei dieser japanischen Feinsäge keinerlei Abstriche bei der Qualität machen. Die Handhabung gestaltet sich äußerst komfortabel, zudem passt die Säge in jeden Werkzeugkasten.

 

  • Universalverzahnung: 1,5 mm
  • Blattlänge: 180 mm
  • Blattbreite: 45 mm
  • Blattstärke: 0,3 mm
Mehr Informationen zu den Dozuki Japansägen aus dem Test finden sie in der Übersicht aller Modelle sowie in den einzelnen Testberichten.

Japansäge Kobiki

  • Einseitig verzahnt
  • Trapezverzahnung für Schnitte quer zur Faser
  • Ohne Rücken
  • Speziell für den Einsatz im Garten

Bei der Kobiki Japansäge handelt es sich um eine einseitig verzahnte Astsäge für den Einsatz im Garten. Sie besitzt eine Trapezverzahnung und eignet sich daher speziell für das Durchtrennen von Ästen und Stämmen. Die Säge besitzt keinen Rücken, weshalb auch tiefe Schnitte ermöglicht werden. Sie findet vor allem bei der Baumpflege und beim Obstbaumschnitt Anwendung.

Die besten Japansägen dieser Kategorie finden Sie hier:

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Silky Zübat Professional

Das Modell Zübat Professional der Marke Silky kann als beste japanische Baumsäge im Test abschneiden.

Angebote zur Silky Zübat Professional finden Sie hier

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Gyokucho Kobiki

Das Modell Kobiki der Marke Gyokucho kann als beste japanische Astsäge im Test abschneiden.

Angebote zur Gyokucho Kobiki finden Sie hier

Was macht eine gute Japansäge aus?

Eine gute Japansäge zeichnet sich durch verschiedene Kriterien aus, auf die man beim Kauf achten sollte:

japansaege-infoMaße und Gewicht

Die Maße und das Gewicht einer Japansäge hängen hauptsächlich von der Länge des Sägeblatts ab. Je nach Verwendungszweck empfiehlt es sich, ein entsprechend langes Modell zu wählen. Für Feinarbeiten sollte ein kürzeres Sägeblatt zum Einsatz kommen, während für tiefe Schnitte ein längeres Sägeblatt sinnvoll ist. Als Faustregel gilt: Die Blattlänge sollte mindestens das Doppelte der beabsichtigten Schnittlänge betragen.

Die universell einsetzbare Standardgröße des Sägeblatts liegt zwischen 24 und 27 Zentimetern. Es gibt aber auch Modelle mit einer Blattlänge von 30 oder mehr Zentimetern. Diese japanischen Baumsägen eignen sich vor allem für Arbeiten im Garten oder andere Bereiche, in denen große und dicke Holzstücke bearbeitet werden müssen. Andererseits gibt es auch kleinere Modelle zwischen 10 und 20 Zentimetern, die vor allem bei Präzessionsarbeiten, wie beispielsweise beim Modellbau zum Einsatz kommen.

japansaege-infoGriff

Eine japanische Zugsäge ist in der Regel immer mit einem langen aber leichten Griff ausgestattet. Auf diese Weise wird eine optimale und kräfteschonende Führung und bei Bedarf auch ein beidhändiges Arbeiten ermöglicht. Eine gute Japansäge verfügt dabei über einen traditionellen Holzgriff aus Rattan oder Hinoki Holz. Bei günstigeren Modellen kommt hingegen meist Kunststoff zum Einsatz. Als Anwender sollte man aber stets darauf achten, dass der Griff atmungsaktiv ist, damit schwitzige Hände auch bei einem längeren Arbeitseinsatz vermieden werden können.

japansaege-infoBlattstärke

Sämtliche Modelle aus dem Japansäge Test zeichnen sich durch ihr besonders dünnes Sägeblatt aus. Gerade im direkten Vergleich zu herkömmlichen Sägen aus Europa können die auf Zug arbeitenden japanischen Handsägen mit ihrer geringen Blattstärke punkten. Schnitte durchs Holz lassen sich daher deutlich müheloser und präziser ausführen.

Je nach Modell kann die Blattstärke um mehrere Millimeter variieren. Die höchste Blattdicke, mit ungefähr bei 1 Millimeter, ist bei der Variante Kataba zu finden. Die niedrigste Blattdicke, mit ungefähr 0,3 Millimetern, weist die Variante Dozuki auf. Mit einer moderaten Blattdicke von etwa 0,6 Millimetern liegt die Variante Ryoba meist in der Mitte. Je dünner die Blattstärke ausfällt, desto schneller und kraftsparender lässt sich mit der Säge arbeiten.

japansaege-infoSchränkung

Mit dem Begriff Schränkung wird die Biegung der am Sägeblatt vorhandenen Zähne bezeichnet. Je höher der Wert, desto weiter sind die Sägezähne abwechselnd nach links und rechts gebogen. Japanische Handsägen mit einer hohen Schränkung erfordern weniger Kraftaufwand und Schnitte lassen sich leichter korrigieren. Bei japanischen Handsägen mit einer niedrigen Schränkung lassen sich die Schnitte weniger gut korrigieren sind dafür aber noch sauberer. Für Anfänger wird daher eher eine Japansäge mit hoher Schränkung empfohlen.

japansaege-infoVerzahnung

Je nachdem, ob es sich um eine Kataba, Ryoba oder Dozuki handelt, wird bei allen im Japansäge Test vorgestellten Modellen auf eine der drei folgenden Verzahnungs-Varianten zurückgegriffen:

Bei der Trapezverzahnung findet man Sägezähne mit wechselseitigem Anschliff und jeweils drei separaten Schneidfasern in Form eines Trapezes. Diese Variante eignet sich am besten, um saubere Schnitte quer zur Holzfaser auszuführen. Die Trapezverzahnung kommt bei der Kataba Japansäge und Ryoba Japansäge zum Einsatz.

Bei der Dreiecksverzahnung findet man klassische Sägezähne in Form eines Dreiecks, die bei der Zahnteilung über die Länge variieren. Diese Variante eignet sich am besten, um saubere Schnitte längs zur Holzfaser auszuführen. Die Dreiecksverzahnung kommt bei der Ryoba Japansäge zum Einsatz.

Die Universalverzahnung ist eine Mischform der beiden anderen Varianten. Diese Variante eignet sich daher für Schnitte sowohl quer als auch längs zur Holzfaser. Die Universalverzahnung kommt bei der Dozuki Japansäge zum Einsatz.

Welches Modell ist die beste Japansäge?

Welches Modell die beste Japansäge ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Das hängt einerseits vom Einsatzzweck und andererseits vom Können des Anwenders ab.

Für Feinarbeiten am Holz eignet sich eine Dozuki Japansäge am besten, während große und tiefe Schnitte am besten mit einer Kataba oder Ryoba ausgeführt werden.

  • Anfänger kommen beispielsweise meist besser mit einer Dozuki Japansäge zurecht, da diese über einen verstärkten Rücken verfügt, der die Führung der Zugsäge beim Schnitt durch Holz einfacher gestaltet. Allerdings sind mit diesen Modellen keine tiefen Schnitte möglich.
  • Fortgeschrittene und Profis können hingegen mit anspruchsvollen Varianten Kataba oder Ryoba ihr volles Potenzial entfalten.

Wer auf der Suche nach der passenden Japansäge ist, sollte sich daher die Testberichte der einzelnen Modelle durchlesen und sich anhand der dort zur Verfügung gestellten Informationen für die am besten geeignete Japansäge entscheiden.

Japan Säge Set mit verschiedenen Varianten

Wer sich nicht auf ein einzelnes Modell festlegen kann oder von den Vorteilen der verschiedenen Modelle profitieren möchte, der hat die Möglichkeit mit einem Japan Säge Set in den Besitz mehrerer Japansägen zu kommen.

Verschiedene Hersteller und Marken

Auf dem Markt werden Japansägen von verschiedenen Herstellern angeboten. Die einzelnen Sägen unterscheiden sich dabei vor allem im Preis und der Qualität.

Zu den bekanntesten Modellen gehören die japanischen Zugsägen des Herstellers Dictum, die auch unter dem Markennamen Dick Japansäge verkauft werden. Hierbei handelt es sich um qualitativ besonders hochwertige Modelle, die direkt in Japan hergestellt und in Deutschland vertrieben werden. Die Preise fallen hier aufgrund des Imports aus Fernost natürlich etwas höher aus.

Andere Hersteller wie Augusta produzieren hingegen ihre Japansägen direkt in Deutschland. Obwohl es sich dabei um deutsche Qualitätsarbeit handelt, schneiden Sie im direkten Vergleich zu den originalen aus Japan etwas schlechter ab.

Zusätzlich gibt es jede Menge Billiganbieter auf dem Markt, die Japansägen aus China zu besonders niedrigen Preisen anbieten. Dabei lässt die Qualität aber zu wünschen übrig, sodass selbst der günstige Preis kein Kaufargument darstellt. Auch von Discountern werden ab und zu Modelle angeboten, die aber auch nicht an die Qualität der Marktführer herankommen. Ein prominentes Beispiel ist hier die Aldi Japansäge.

Japansäge Test – Bewertungskriterien

Die im Japansäge Test 2017 vorgestellten Modelle werden anhand verschiedener Kriterien betrachtet und bewertet. Dabei gliedern sich die Japansäge Testberichte in folgende Punkte:

Eigenschaften und Design

Im ersten Abschnitt geht es um die grundsätzlichen Eigenschaften und das Design des vorgestellten Modells. Interessenten erfahren, um welche Art von Japansäge es sich handelt, welche Verzahnung zum Einsatz kommt und wie lang das Sägeblatt bzw. die gesamte Säge ist. Zusätzlich wird auch auf spezielle äußere Kriterien wie etwa der Griff oder auf spezielle innere Kriterien wie etwa die Schnitttiefe eingegangen.

Qualität und Handhabung

Im zweiten Abschnitt geht es um die Qualität des vorgestellten Modells und die Handhabung im praktischen Einsatz. Interessenten erfahren, wie gut die Materialien der Japansäge verarbeitet sind, für welche Anwendungen die Säge am besten geeignet ist und wie sich die Säge beim praktischen Einsatz handhaben lässt. Dabei wird auf Kriterien wie den benötigten Kraftaufwand sowie die Schnitteigenschaften eingegangen.

Erfahrungen

Im dritten Abschnitt werden Erfahrungsberichte von Kunden aus Onlinehops und Bewertungen von anderen Internetportalen wie Stiftung Warentest zum vorgestellten Produkt ausgewertet und zusammengefasst. Dabei geht es darum, welche Eigenschaften im Test besonders positiv oder negativ aufgefallen sind. Dadurch erhält man einen hervorragenden Überblick zu den konkreten Stärken und Schwächen der jeweiligen Japansäge.

Testfazit

Der vierte Abschnitt beinhaltet schließlich das Fazit des Japansäge Tests. Hier werden nochmals die wichtigsten Punkte aufgeführt, um Interessenten bei der Kaufentscheidung für ein bestimmtes Modell zu unterstützen. Eine Stichpunktliste gibt zudem Auskunft über die wichtigsten Eigenschaften sowie die Vorteile und die Nachteile der jeweiligen Japansäge auf einen Blick.

Informieren sie sich in den ausführlichen Testberichten zu den einzelnen Modellen und entscheiden Sie anschließen, welches Werkzeug als beste Japansäge für Ihre handwerklichen Vorhaben infrage kommt.

Geschichte der Japansäge

japansaege-geschichteDie Japansäge ist fest mit der Geschichte des japanischen Holzhandwerks verbunden. In Japan wurden in der Vergangenheit nicht nur die Wohnhäuser der einfachen Bevölkerung aus Holz gebaut, sondern auch die beeindruckenden Tempel und Festungsanlagen. Noch heute lassen sich die Bauwerke und die zur Errichtung verwendete Handwerkskunst im ganzen Land bestaunen.

Bereits mehrere Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung wurden in Japan Werkzeuge aus Eisen für die Holzbearbeitung genutzt. Dabei handelte es sich zuerst hauptsächlich um einfache Gegenstände wie Stecheisen oder Hobel, aber schon bald kamen die ersten Sägen zum Einsatz. Aus diesen Vorgängermodellen entwickelten sich im Laufe der nächsten zwei Jahrtausende die hocheffektiven Handsägen, die hier im Japansäge Test vorgestellt werden.

Die Werkzeuge wurden für lange Zeit von kleinen Betrieben komplett in Handarbeit hergestellt. Sie verfügten dabei über ein Sägeblatt, das sich nur mit sehr hohem Aufwand nachschleifen und schärfen lies. Im Laufe der industriellen Revolution, die ab 1870 auch in Japan Einzug hielt, wurde die Produktion von Japansägen nach und nach in Fabriken verlagert. Hier wurde auch erstmals auf Einweg-Sägeblätter umgestellt, da die industrielle Herstellung von Sägeblättern günstiger und weniger aufwendiger ist, als das Nachschärfen einer Klinge. Mittlerweile werden Japansägen auch in anderen Ländern hergestellt. Doch noch immer zeichnen sich die in Japan hergestellten Handsägen durch die einzigartige Qualität aus und gelten bei Handwerksprofis als absoluter Favorit.

Der Japansäge Test hilft Ihnen dabei, die beste Japansäge für Ihre individuellen Ansprüche zu finden.